Zum Inhalt springen

Häufige Fragen

44 Antworten rund um den täglichen Sicherheitsanruf.

44 Fragen

Über Helfi-Ruf

Was ist Helfi-Ruf?

Helfi-Ruf ist ein automatischer Sicherheitsanruf für Senioren. Täglich prüft ein KI-gestützter Anruf das Wohlbefinden Ihrer Angehörigen.

Wie kann ich Helfi-Ruf nutzen?

Helfi-Ruf können Sie derzeit im Rahmen einer offenen Pilotphase 14 Tage lang unverbindlich testen. Am einfachsten melden Sie sich direkt hier auf helfi-ruf.de an. Wenn Sie lieber persönlich sprechen möchten, erreichen Sie uns über unser Kontaktformular — dort finden Sie auch unsere Telefonnummer und die Sprechzeiten.

Wer kann an der Pilotphase teilnehmen?

Ältere Menschen können Helfi-Ruf selbst testen. Genauso können Angehörige gemeinsam mit der älteren Person teilnehmen und sich als Kontaktperson hinterlegen lassen — dann werden sie benachrichtigt, falls sich jemand nicht meldet.

Ersetzt Helfi-Ruf menschliche Kontakte?

Nein. Familie, Freunde, Nachbarn, Pflegekräfte und persönliche Begegnungen sind durch nichts zu ersetzen. Helfi-Ruf ist als zusätzliche Begleitung und als Sicherheitsnetz für den Alltag gedacht. Langfristig möchten wir mit Helfi-Ruf außerdem dabei helfen, ältere Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und neue persönliche Verbindungen entstehen zu lassen.

Ist Helfi-Ruf auch außerhalb Deutschlands verfügbar?

Helfi-Ruf ist derzeit vor allem für Deutschland vorgesehen. Anfragen aus Österreich oder anderen Ländern prüfen wir gern individuell — melden Sie sich einfach über das Kontaktformular.

Für welche Regionen ist Helfi-Ruf verfügbar?

Die Pilotphase ist nicht auf ein bestimmtes Bundesland beschränkt. Unser Ziel ist es, Helfi-Ruf Schritt für Schritt für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.

Wo erfahre ich Neuigkeiten über Helfi-Ruf?

Aktuelle Informationen zur Pilotphase und zur Weiterentwicklung veröffentlichen wir hier auf helfi-ruf.de. Wenn Sie persönlich informiert werden möchten, schreiben Sie uns über das Kontaktformular — dann melden wir uns per E-Mail bei Ihnen.

Wie kann ich Helfi-Ruf unterstützen?

Am meisten hilft uns: an der Pilotphase teilnehmen, ehrliche Rückmeldung zur Nutzung geben, Helfi-Ruf weitererzählen und empfehlen — und Kontakte zu Pflegeeinrichtungen, betreutem Wohnen, Seniorenorganisationen oder möglichen Förderpartnern herstellen. Ein öffentliches Spendenkonto gibt es derzeit nicht.

Können Pflegeeinrichtungen oder betreute Wohnangebote teilnehmen?

Ja, sehr gern. Wir suchen ausdrücklich Pilotpartner, die Helfi-Ruf gemeinsam mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern oder Klientinnen und Klienten testen und die Weiterentwicklung mit fachlichem Feedback begleiten möchten. Melden Sie sich einfach über das Kontaktformular.

Anrufe & Notfall

Was tun, wenn Oma sich nicht meldet?

Versuchen Sie zunächst einen Anruf, dann eine SMS oder Nachricht. Wenn keine Antwort kommt, fahren Sie persönlich vorbei oder bitten Sie eine vertraute Person in der Nähe. Bei akuter Sorge rufen Sie den Notruf 112 — die Feuerwehr darf die Wohnung im Notfall öffnen.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Sicherheit für allein lebende Senioren — Der vollständige Ratgeber" →

Brauche ich eine App für Helfi-Ruf?

Nein. Helfi-Ruf funktioniert direkt über Ihr ganz normales Festnetztelefon oder Ihr Handy. Sie müssen keine App installieren und keine zusätzliche Technik anschaffen.

Wie oft ruft Helfi-Ruf an?

Das bestimmen Sie selbst. Sie legen fest, wie viele Anrufe pro Tag stattfinden und zu welchen Uhrzeiten. Beides lässt sich jederzeit im Online-Dashboard ändern — zum Beispiel, wenn sich der Tagesablauf verändert.

Wie schnell muss ein Anbieter im Notfall reagieren?

Feste Sekundenwerte schreibt kein Gesetz vor, aber der Anbieter ist zu angemessener, sofortiger Hilfe verpflichtet. Der Bundesgerichtshof hat das im Urteil III ZR 92/16 bestätigt. Lassen Sie sich Reaktionszeiten und Abläufe vorab schriftlich geben.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Was kostet ein Hausnotruf 2026? Kosten, Zuschüsse und günstige Alternativen im Überblick" →

Was passiert, wenn ein Anruf nicht angenommen wird?

Dann versucht Helfi-Ruf es automatisch bis zu drei weitere Male. Vielleicht war ja gerade jemand im Garten oder im Bad. Meldet sich auch danach niemand, werden die hinterlegten Angehörigen oder Notfallkontakte benachrichtigt — per E-Mail, per SMS und auf Wunsch per Anruf.

Was passiert, wenn keine Angehörigen vorhanden sind?

Für Menschen ohne Angehörige oder geeignete Notfallkontakte prüfen wir derzeit Kooperationen mit Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen. Sprechen Sie uns gern über das Kontaktformular an — wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.

Wie wird verhindert, dass Betrüger das System nachahmen?

Speichern Sie unsere Rufnummer fest als „Helfi-Ruf“ in Ihrem Telefon — dann sehen Sie bei jedem Anruf sofort, dass wirklich wir es sind. Viele Geräte können unbekannte Rufnummern zusätzlich blockieren oder stummschalten. Und ganz wichtig: Helfi-Ruf fragt niemals nach Passwörtern, PINs oder Bankdaten.

Kosten & Zuschüsse

Hausnotruf — wer zahlt, und wie viel sind die 27 Euro?

Bei anerkanntem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse seit April 2026 bis zu 27 Euro netto pro Monat für den Basistarif. Das entspricht 32,13 Euro brutto, und diesen Betrag überweist die Kasse tatsächlich.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Was kostet ein Hausnotruf 2026? Kosten, Zuschüsse und günstige Alternativen im Überblick" →

Wer zahlt den Hausnotruf — wann gibt es 27 Euro Zuschuss?

Seit April 2026 zahlt die Pflegekasse monatlich 27 Euro für anerkannte Hausnotruf-Lösungen aus dem GKV-Hilfsmittelverzeichnis. Voraussetzung sind Pflegegrad 1 oder höher und eine Allein-Lebenssituation (oder größerer Tagesteil allein). Den Antrag stellt der Anbieter meist direkt für Sie bei der Pflegekasse.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Hausnotruf-Alternativen 2026 — Modern, ohne Knopfdruck, mit 27-Euro-Zuschuss" →

Bekomme ich einen Hausnotruf auch ohne Pflegegrad?

Ja. Ein Hausnotruf ist für jeden frei erhältlich. Ohne Pflegegrad entfällt allerdings der Zuschuss, sodass Sie die volle Grundgebühr von rund 25 bis 29 Euro im Monat selbst tragen.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Was kostet ein Hausnotruf 2026? Kosten, Zuschüsse und günstige Alternativen im Überblick" →

Welche Hilfsmittel zahlt die Pflegekasse?

Bei Pflegegrad 1 oder höher übernimmt die Pflegekasse anerkannte Hilfsmittel aus dem GKV-Hilfsmittelverzeichnis — dazu gehören Hausnotruf-Systeme, Pflegebett-Komponenten, Anti-Sturz-Hilfen und seit April 2026 ein monatlicher Zuschuss von 27 Euro für Hausnotruf-Leistungen. Eine vollständige Liste finden Sie beim GKV-Spitzenverband.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Sicherheit für allein lebende Senioren — Der vollständige Ratgeber" →

Kann ich einen Hausnotruf von der Steuer absetzen?

Im eigenen Zuhause meist nicht: Der Bundesfinanzhof hat 2023 (VI R 7/21) die Ermäßigung nach § 35a abgelehnt. Im betreuten Wohnen kann er begünstigt sein (VI R 18/14); prüfen Sie zusätzlich die außergewöhnliche Belastung nach § 33.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Was kostet ein Hausnotruf 2026? Kosten, Zuschüsse und günstige Alternativen im Überblick" →

Ist ein Hausnotruf monatlich kündbar?

Bei vielen Anbietern ja, aber nicht bei allen. Üblich sind Mindestlaufzeiten von zwölf, teils 24 Monaten. Fragen Sie vor der Unterschrift aktiv nach einer kürzeren Laufzeit — das ist oft verhandelbar.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Was kostet ein Hausnotruf 2026? Kosten, Zuschüsse und günstige Alternativen im Überblick" →

Was kostet ein mobiler Hausnotruf mit GPS?

Ein mobiler Hausnotruf ist teurer als das stationäre Gerät und liegt je nach Anbieter typischerweise bei 40 bis 60 Euro im Monat. Die Pflegekasse bezuschusst nur den stationären Basistarif; die Mehrkosten für Ortung und Mobilfunk tragen Sie selbst.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Was kostet ein Hausnotruf 2026? Kosten, Zuschüsse und günstige Alternativen im Überblick" →

Kostet die Pilotphase etwas?

Sie testen Helfi-Ruf 14 Tage lang unverbindlich — in dieser Zeit entstehen Ihnen keine Kosten. Wenn Sie uns aktiv Rückmeldung geben, verlängern wir Ihren Testzeitraum gern, denn Ihr Feedback hilft uns bei der Weiterentwicklung. Nach der Testphase läuft das von Ihnen gewählte Paket kostenpflichtig weiter und wird monatlich abgerechnet. Kündigen können Sie jederzeit zum Monatsende. Die aktuellen Preise finden Sie auf unserer Preisseite.

Zahlt die Pflegekasse auch knopflose Alternativen wie Sensoren oder KI-Anrufe?

Nur, wenn das System als Hausnotruf in der Produktgruppe 52 gelistet ist — und diese setzt eine Notrufzentrale rund um die Uhr voraus. Reine Smartwatches, Sensoren oder KI-Anrufe sind überwiegend noch nicht anerkannt; fragen Sie im Einzelfall beim Anbieter nach.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Was kostet ein Hausnotruf 2026? Kosten, Zuschüsse und günstige Alternativen im Überblick" →

Welche Versicherungen sind im Alter sinnvoll?

Pflegeversicherung (gesetzlich plus optional Pflegezusatzversicherung), Haftpflicht und Hausratversicherung sind die wichtigsten Bausteine. Lebensversicherungen werden im hohen Alter meist nicht mehr neu abgeschlossen, bestehende Verträge sollten Sie regelmäßig prüfen lassen.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Sicherheit für allein lebende Senioren — Der vollständige Ratgeber" →

Medikamente & Demenz

Wie stelle ich sicher, dass meine demenzkranke Mutter ihre Medikamente nimmt?

Drei Bausteine wirken zusammen: feste Einnahmezeiten in der Tagesstruktur, eine Wochen-Tablettenbox mit klarer Visualisierung und eine technische Erinnerung (App, Smart-Speaker oder Sicherheitsanruf). Eine Charité-Studie zur Therapietreue per Smartphone-App zeigt, dass digitale Erinnerungssysteme die Medikamenten-Treue messbar verbessern können.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Demenz zu Hause — Medikamenten-Routine und Sicherheit für Angehörige" →

Welche Apps helfen bei der Medikamenten-Erinnerung?

Bewährte Apps sind MyTherapy (in der Charité-Studie untersucht), Medisafe oder die App Mediteo. Sie erinnern per Push-Benachrichtigung, dokumentieren die Einnahme und können Angehörige automatisch informieren. Bei stärkerer Demenz reichen Apps allein oft nicht — dann ergänzt ein telefonischer Sicherheitsanruf wie Helfi-Ruf die Routine sinnvoll.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Demenz zu Hause — Medikamenten-Routine und Sicherheit für Angehörige" →

Was tun, wenn ein Demenzkranker Medikamente verweigert?

Bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie Diskussionen. Probieren Sie eine andere Tageszeit, eine andere Darreichungsform (immer mit Arzt abgesprochen) oder eine Verbindung mit einer geliebten Routine — zum Beispiel zur gleichen Tasse Tee. Verstecken Sie Medikamente niemals heimlich im Essen ohne ärztliche Rücksprache.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Demenz zu Hause — Medikamenten-Routine und Sicherheit für Angehörige" →

Wie hoch ist das Vergessensrisiko bei Demenz?

Das Vergessen ist Teil der Erkrankung und nimmt mit fortschreitender Demenz zu. Schon im frühen Stadium können Medikamente ohne Erinnerungshilfe regelmäßig vergessen werden. Studien belegen, dass strukturierte Routinen und digitale Erinnerungshilfen das Vergessensrisiko deutlich senken können.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Demenz zu Hause — Medikamenten-Routine und Sicherheit für Angehörige" →

Kann ein KI-Anruf Demenzkranke unterstützen?

Ja, in den frühen bis mittleren Demenzphasen sehr gut. Ein täglicher Anruf strukturiert den Tag, erinnert an Medikamente und schafft soziale Bezüge. Helfi-Ruf etwa alarmiert Angehörige automatisch, wenn der Anruf nicht beantwortet wird oder Hinweise auf eine Notsituation gibt — bei fortgeschrittener Demenz sollte zusätzlich eine Pflegekraft eingebunden sein.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Demenz zu Hause — Medikamenten-Routine und Sicherheit für Angehörige" →

Fragt Helfi-Ruf nach Medikamenten?

Auf Wunsch ja. Die Medikamentenerinnerung stimmen wir individuell mit Ihnen ab, und sie ist in jedem Paket kostenlos enthalten. Dabei geht es ausschließlich um die Erinnerung an den eigenen Medikamentenplan — nicht um medizinische Beratung und nicht um Änderungen an einer ärztlichen Verordnung.

Hausnotruf & Alternativen

Was ist die beste Alternative zum klassischen Hausnotruf?

Es gibt nicht die eine beste Alternative — die richtige Lösung hängt von der Lebenssituation ab. Mobile Smartwatches eignen sich für aktive Senioren, Sensorensysteme für die häusliche Demenzpflege und KI-Sicherheitsanrufe wie Helfi-Ruf für allein lebende Menschen, die nicht aktiv auf einen Knopf reagieren können. Die Vergleichstabelle oben zeigt die Stärken und Schwächen jeder Lösung.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Hausnotruf-Alternativen 2026 — Modern, ohne Knopfdruck, mit 27-Euro-Zuschuss" →

Funktioniert ein Hausnotruf ohne Knopfdruck?

Ja — moderne Lösungen reagieren proaktiv. KI-Sicherheitsanrufe rufen den Senior täglich an und alarmieren Angehörige automatisch, wenn der Anruf nicht beantwortet wird. Sensorensysteme erkennen Bewegungsmuster und schlagen Alarm bei Auffälligkeiten. Smartwatches haben eine automatische Sturzerkennung.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Hausnotruf-Alternativen 2026 — Modern, ohne Knopfdruck, mit 27-Euro-Zuschuss" →

Welche Smartwatch ist für Senioren geeignet?

Wichtig sind eine automatische Sturzerkennung, ein integrierter SOS-Knopf und eine einfache Bedienung mit großen Symbolen. Modelle der Apple Watch ab Generation 8 oder die Samsung Galaxy Watch unterstützen Sturzerkennung. Für reine Notruf-Funktionen gibt es spezialisierte Senioren-Smartwatches mit Mobilfunk-Anbindung.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Hausnotruf-Alternativen 2026 — Modern, ohne Knopfdruck, mit 27-Euro-Zuschuss" →

Was passiert, wenn der Hausnotruf nicht reagiert?

Hausnotruf-Anbieter sind zur Reaktion verpflichtet. Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil III ZR 92/16 klargestellt, dass ein Anbieter haftet, wenn er pflichtwidrig nicht reagiert. Bei Vertragsabschluss sollten Sie auf vereinbarte Reaktionszeiten und einen 24-Stunden-Notdienst achten.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Hausnotruf-Alternativen 2026 — Modern, ohne Knopfdruck, mit 27-Euro-Zuschuss" →

Wie unterscheidet sich Helfi-Ruf von einem klassischen Hausnotruf?

Helfi-Ruf ruft den Senior täglich aktiv an, statt auf einen Knopfdruck zu warten. Eine KI führt das Gespräch und alarmiert Angehörige automatisch, wenn der Senior nicht antwortet oder Hinweise auf eine Notsituation gibt. Es gibt keinen Knopf, kein Armband und keine Kameras — nur einen Anruf.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Hausnotruf-Alternativen 2026 — Modern, ohne Knopfdruck, mit 27-Euro-Zuschuss" →

Sind Sensoren-Systeme datenschutzkonform?

Sensorensysteme erfassen Bewegungs- und Tür-Daten, aber keine Bilder oder Audioaufnahmen. Anbieter müssen die DSGVO einhalten — die Daten dürfen nur zur Notfall-Erkennung genutzt werden. Vor dem Vertrag sollten Sie die Datenschutzerklärung prüfen und klären, wer die Daten einsehen kann.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Hausnotruf-Alternativen 2026 — Modern, ohne Knopfdruck, mit 27-Euro-Zuschuss" →

Was ist der Unterschied zu einem Hausnotruf?

Ein klassischer Hausnotruf wird meist erst in einer akuten Notlage ausgelöst — per Knopfdruck. Helfi-Ruf setzt früher an: Es ruft regelmäßig von selbst an, fragt nach dem Befinden und kann Veränderungen im Alltag frühzeitig bemerken. Beide Angebote schließen sich nicht aus, sondern können sich sinnvoll ergänzen.

Zu Hause leben

Wie lange dürfen Senioren noch allein wohnen?

Es gibt keine gesetzliche Altersgrenze für selbstständiges Wohnen. Entscheidend sind die kognitive und körperliche Belastbarkeit, ein verlässlicher Kontakt zu Angehörigen oder einem Sicherheitssystem und eine sturzpräventive Wohnumgebung. Solange diese Bedingungen erfüllt sind, ist Alleinleben auch im hohen Alter sicher möglich.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Sicherheit für allein lebende Senioren — Der vollständige Ratgeber" →

Wie erkennt man, dass ein Senior überfordert ist?

Frühe Hinweise sind veränderte Tages- und Schlafrhythmen, vergessene Termine oder Medikamente, vernachlässigte Körperpflege oder Wohnung sowie sozialer Rückzug. Ein offenes Gespräch und eine ärztliche Einschätzung schaffen Klarheit, ohne die Selbstständigkeit unnötig einzuschränken.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Sicherheit für allein lebende Senioren — Der vollständige Ratgeber" →

Was ist besser: Pflegeheim oder ambulante Hilfe?

Beide Wege haben ihren Platz. Ambulante Pflege erhält die gewohnte Umgebung und wird heute durch moderne Sicherheits- und Kommunikationssysteme zunehmend gut absicherbar. Ein Pflegeheim wird sinnvoll, wenn die nötige Versorgungsintensität zu Hause nicht mehr leistbar ist.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Sicherheit für allein lebende Senioren — Der vollständige Ratgeber" →

Wie organisiert man Hilfe aus der Ferne?

Ein gemeinsamer Familien-Notfallplan, regelmäßige Anrufe oder automatisierte Sicherheitsanrufe und ein lokales Netzwerk aus Nachbarn, Hausarzt und Pflegedienst schaffen Verlässlichkeit. Helfi-Ruf alarmiert Angehörige automatisch, wenn ein vereinbarter Anruf nicht beantwortet wird — eine niedrigschwellige Lösung für Familien, die nicht am selben Ort leben.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Sicherheit für allein lebende Senioren — Der vollständige Ratgeber" →

Wann ist ein Wechsel ins betreute Wohnen sinnvoll?

Sinnvoll wird ein Umzug, wenn die häusliche Versorgungsintensität nicht mehr leistbar ist — etwa bei nächtlicher Unruhe, Sturzgefahr trotz aller Hilfsmittel oder hoher Belastung der Angehörigen. Sprechen Sie früh mit Hausarzt und Pflegekasse über die Optionen, damit der Schritt nicht in einer Krise erfolgen muss.

Mehr dazu im Ratgeber-Artikel "Demenz zu Hause — Medikamenten-Routine und Sicherheit für Angehörige" →

Ihre Frage ist nicht dabei?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns — wir antworten Ihnen persönlich und in verständlicher Sprache.

Erreichbar Mo-Mi: 15:30-19:00 Uhr

© 2026 Helfi-Ruf. Alle Rechte vorbehalten. Gemacht mit für Ihre Liebsten